Entdecke den Garten

Unser „Natur im Garten“ Adventkalender 2021

24 Gartentürchen mit kurzen Infos, Tipps und Tricks

 

Jeden Tag erwartet euch ein neues Gartentürchen mit netten Tipps & Tricks.

Wir, das Blogteam, wünschen euch einen wunderschönen Advent.

 

Türchen Nummer 24

Zeigen die Barbarazweigerl schon Blüten? Nein. Macht nichts. Das vermeintliche Wunder der Natur, die Blüten im Winter, sollen ja das Wunder der Heiligen Nacht verdeutlichen und das übernehmen auch duftende Schneebälle & Co.

Türchen Nummer 23

Von geübten Fährtenlesern geht eine Faszination aus. Erzählt doch eine einzige Spur ganze Tiergeschichten. In einer Fährte verharrt vor unseren Augen eine Abfolge von Trittsiegeln, bei Vögeln nennt man diese Spur auch Geläufe. Ob Reh, Fuchs, Hase oder Reiher. Da ist man gerne neben der Spur.

Türchen Nummer 22

Es zieht: Deckel zu! Die Weinbergschnecke mag weder Hitze noch Kälte. Schon im Herbst bereitet sie sich auf den Winter vor. Sie gräbt ein Erdloch, zieht zur Isolierung Pflanzenteile hinein. Aus Drüsen des Mantels wächst ein Sekret zum harten Kalkdeckel. Die Schnecke überwintert in ihrem Haus, wobei ihre Atemluft für noch mehr Isolierung sorgt. Dass sie nun 10 – 15 % ihres Ausgangsgewichts verliert, macht uns da neidisch.

Türchen Nummer 21

Immergrüne im Garten sind echt Evergreens – allseits gern gesehen und im Laufe des Winters auch immer wieder mal durstig: Vor allem wenn sie im Topf stehen, kann eine Wassergabe an frostfreien Tagen hilfreich sein. Aber Achtung: besser die Untersetzer entfernen, denn Staunässe in der kalten Jahreszeit mögen sie gar nicht.

Türchen Nummer 20

Für die heimische Vogelwelt beginnt jetzt die schwierige futterarme Zeit. Wer Vögel unterstützen will, sollte beim Einsetzen der ersten Fröste Erdnussketten und Meisenringe bereitstellen - katzensicher - aber das versteht sich von selbst.

Türchen Nummer 19

Eichhörnchen versus Vögel, heißt es, wenn es ums Vogelfutter geht. Kaum ist der Winter da, scheint den Akrobaten dafür keine Position unmöglich. Auf der Garten Tulln ist deshalb einmal ein Eichhörnchen im Vogelhaus stecken geblieben und musste vom Gärter*innenteam zum Weiterfuttern befreit werden.

Türchen Nummer 18

Schlafgemeinschaft: Wenn Krähen krähen und in der Abendsonne in langen Schwärmen zu ihren Schlafplätzen fliegen, ist das immer wieder beeindruckend. Die Gemeinschaft bringt Schutz, man tauscht sich hörbar über Nahrungsquellen aus und kann einen Brutpartner kennen lernen. Echt sozial.

Türchen Nummer 17

Vitaminbomben gesucht – und gefunden: Ab einer Temperatur von 15°C ist es besonders für Kinder ein kleines Wunder, den Samen von Alfalfa, Kresse und Co. beim Keimen zuzusehen. Diese sollten in einer Ausstechform nicht übereinander liegen, damit sie genug Luft bekommen und täglich mindestens zweimal gespült werden.

Türchen Nummer 16

Ob im Kübel oder Garten an sonnigen bis schattigen Stellen als Solitär oder in der Gruppe - Pfarrerkapperl (bisweilen als Rotkehlchenbrot bezeichnet) und Sibirischer Hartriegel sind auch im Winter dekorativ. Mit einem wolkigen Schnitt auf verschiedene Ebenen gebracht stechen die bunten Triebe besonders ins Auge.

Türchen Nummer 15

Viele Tiere leben unter uns, doch wir sehen sie kaum: Der Maulwurf etwa. Denkt man daran, dass er bis zu 7 Meter pro Stunde graben kann, ist so ein Hügel nur ein Klacks. Außerdem sagt er uns damit voraus, wenn es kälter oder im Sommer heißer wird. Denn dann taucht der Maulwurf eben unter, 1,50 m tief…!

Türchen Nummer 14

Der Kaltwintergarten bietet jetzt Frostfreiheit. Für uns Menschen stellt er mit Maximaltemperaturen von 12 °C zwar keinen gemütlichen Platz zum Verweilen dar, frostempfindlichere Gartenschätze, die spätestens im Frühling auch unsere Herzen wieder erwärmen, freuen sich umso mehr über dieses helle Quartier.

Türchen Nummer 13

Bitterorangen aus dem Garten eignen sich bestens für duftige Pomander. Diese bleiben mit Gewürznelken bestückt und in einer gemahlenen Gewürzmischung aus viel Zimt, etwas Gewürznelken und wenig Nelkenpfeffer, Muskatnuss und Iriswurzel gewälzt lange haltbar.

Türchen Nummer 12

Bitte nicht wecken, heißt es jetzt und in den nächsten Monaten für Igel, Molch und andere Gartengäste auf Ruhepuls. Die Stille ruht in trockenen Gartenbereichen, wo sie sich beide jetzt ein Bett zur Rast bereitet haben...

Türchen Nummer 11

Familienaufstellung: Für die Winterernte finden sich am Hochbeet gschmackige Asiasalate, Brokkoli, Kohl, Kohlrabi, Kohlsprossen und Palmkohl ein – allesamt Kohlgewächse. Schnittknoblauch und Winterheckenzwiebel verlängern jetzt als Lauchgewächse ebenfalls die Gartensaison.

Türchen Nummer 10

Flitter und Glitter, Glitzer und Glamour... Hauptsache Bling Bling… Legen sich Reif oder Pulverschnee auf ihre Halme und Wedel, verwandeln sich Gräser im Nu zu bezaubernden Winterlandschaften.

Türchen Nummer 9

Asperl, Aschperln oder Mispeln? Die kleinen Früchte, die schon die Römer liebten, sind zwar heute seltener, bei Kenner*innen aber sehr beliebt. Wenn sie dunkler braun und weich werden, sind sie genussreif. Mit der Erdäpfelpresse wird das Mus herausgeholt und dann mit Apfelsaft zur vitaminreichen Beilage oder in köstliche Marmelade verwandelt.

Türchen Nummer 8

Wer passt zu uns? Frei nach dem Horoskop: Bringt mehr Leben in euren Beziehungsalltag und probiert neue Dinge aus: Schneebeere und Schönbeere sind in jedem Fall einmal ein beeriges Couple für die Vase.

Türchen Nummer 7

Nicht dunkle Gestalten in der Taverne, nein helle Erscheinungen im Garten… über eine winterliche Hülle freuen sich frostempfindliche Pflanzen und die Nachfolger*innen von Christo als Gartenkünstler*innen.

Türchen Nummer 6

Sie müssen nicht glänzend wie rote Nikolo-Äpfel sein. Auch Hagebutten, ob nun groß oder klein, sind ein Schmuck für den Naturgarten und ein ansprechender Festschmaus für die Vogelwelt, für Marder, Mäuse und andere mehr…

Türchen Nummer 5

Heute, am Weltbodentag (World Soil Day), lenken wir unsere Gedanken auf das, was oft mit Füssen getreten wird: den Boden. Damit der Gemüsegarten und sein Bodenleben den Winter gut überstehen, haben wir sie schon jetzt in eine Laubdecke eingepackt: Liegen bleibt diese mit Hilfe von etwas Erde obenauf.

Türchen Nummer 4

Das Schneiden von Zweigen vom Kirschbaum ist ein alter Brauch, der an die Heilige Barbara erinnert. Auch Zweige von Apfel, Mandel, Dirndl oder Zwetschken treiben drinnen bald Blüten als gutes Omen fürs Neue Jahr, wenn sie sich am Christtag zeigen.

Türchen Nummer 3

Wer für seine Lieben lieber einen Zwetschkenkrampus als die Rute ins Fenster stellt, kann heute Material besorgen, morgen basteln, übermorgen schenken: Ein solcher Teifel ist herzlich willkommen. Der echte Krampus darf gerne draußen bleiben…

Türchen Nummer 2

Gerade (noch) gibt’s im Garten einige ganz besondere Blütenschätze zu entdecken: robuster Rosmarin, resche Ringelblumen und rote Rosen gehören dazu… (B)rrrrrrrrrrr, kann man da nur sagen.

Türchen Nummer 1

Advent, Advent ein Lichtlein brennt… Kerzen, aber sicher! Wer nicht darauf verzichten will, kann auf „Sicherheitskerzen“ vertrauen, bei denen der Docht nicht bis unten durchgezogen ist. Ganz gefahrlos geht das auch mit einem Stützpunkt im Sand...

Fotos: Pixabay, „Natur im Garten“ (Beneš-Oeller, Buchinger)

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Für mehr Natur in kleinen Gärten

und andere Gartenschätze düngen

Wohltuend bitter

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