Tu es

Vogerl schauen am Tag des Vogels

Winterliches Gartenkino zum Genießen

 

Wenn ich dieser Tage in den Garten hinausschaue, dann wird mir die Ruhephase der Natur und die dem Winter eigene Stille intensiv bewusst. Ja, ein bisschen melancholisch wird mir da manchmal zumute, denn ich liebe es, wenn alles üppig grünt und blüht und überall Lebendiges zu beobachten ist. Ab und an flattert deshalb mit der Post von meiner Mutter Susanna zur Aufmunterung eine Zeichnung ein – Nachrichten über die ich mich besonders in diesen Zeiten von Herzen freue.

 

 

Ein oder zweimal am Tag kommt auch in die winterlich statische Kulisse des Gartens rege Bewegung. Es ist ein bisschen wie im Kino für mich, wenn die bunte, lustige Schar verschiedener Vogelarten plötzlich einfliegt und sich emsig auf Futtersuche macht. Ein paar Leckereien gibt es schon am Futterhaus zu holen, doch am begehrtesten sind Sämereien von Karde, Königskerze, Malve, Brandkraut oder die Früchte von Rosen und Efeu. Sie locken unterschiedliche Vogelarten an und für die (nicht) Mühe, Stauden einfach stehen zu lassen, werde ich mit einem Naturschauspiel der besonderen Art belohnt. Die fach- und artgerechte Vogelfütterung am Futterhaus bietet durchaus willkommene Nahrung in der kargen Winterzeit, sie kann natürliche Nahrung und Lebensraum jedoch nicht ersetzen. Irgendwann ist der Winter nämlich vorbei und dann braucht es unterschiedlichste Elemente wie Rückzugs- und Nistplätze, jede Menge Insekten für die Jungenaufzucht und natürliche Nahrung – erst dann wird der Garten von einer Kulisse zum realen Lebensraum.

 

 

Weil mir die Beobachtung meiner bunten Vogel-Schauspieltruppe im Winter stets das Herz wärmt, wollte ich euch das fröhliche Ensemble, das täglich in meinem Garten aufspielt heute am Tag des Vogels gerne persönlich vorstellen. Apropos Beobachtung: die Vogelfütterung bietet einen tollen Benefit, denn dadurch haben wir die Möglichkeit, die hübschen gefiederten Gartenbewohner genau zu betrachten und näher kennen zu lernen. Passend dazu möchte ich euch gerne noch etwas zwitschern: Von 8. bis 10. Jänner findet die alljährliche Wintervogelzählung „Stunde der Wintervögel“ statt - Birdlife Wintervögel. Bis dahin ist noch ein wenig Zeit, um das eigene Gartenkino zu besuchen und eure Schauspieltruppe näher kennenzulernen. Na dann, Film ab erste Reihe fußfrei!   

 

Die Kohlmeise (Parus major)

 

-          Rolle: „Die Rowdies am Vogelhaus“

-          Kostüm: kohlrabenschwarzes Kapperl, strahlend gelbe Brust mit elegantem schwarzem Bruststreifen und schwarz gerahmtem weißen Wangenfeld

-          Lieblingssnack: fettreiche Samen wie Sonnenblumenkerne, gehackte Nüsse, festes Fettfutter wie Meisenknödel, Fettblöcke, Insektenfutter

-          Natürliche Nahrung: vor allem Insekten (insbesondere Raupen zur Brutzeit), Spinnen, im Winterhalbjahr Baumsamen wie Buchecker, Nüsse, Beeren- und Wildkräutersamen

 

Die Blaumeise (Cyanistes caeruleus)

 

-          Rolle: „Das farbenfrohe kleine Lieschen“

-          Kostüm: niedlich hübsche Aufmachung, typische Kopfzeichnung mit schwarzem Augenstreif, kleinem blauen Kapperl, viel Weiß im „Gesicht“, Bauch gelb mit zartem schwarzem Längsstreif, Flügel leuchtend blau

-          Lieblingssnack: fettreiche Samen wie Sonnenblumenkerne, gehackte Nüsse, festes Fettfutter wie Meisenknödel, Fettblöcke, Insektenfutter

-          Natürliche Nahrung: Insekten und andere Kleintiere, hackt gerne Pflanzengallen auf oder sucht minierende Insekten, im Winter auch Baumsamen wie Buchecker, Nüsse, Beeren und Wildkräutersamen

-          Greif mir unter die Flügel: Nistkästen mit kleiner Öffnung (wo Kohlmeisen nicht hineinpassen) Insektenreichtum, samenreiche Bäume wie Birke, Beerensträucher, Wildkräuter

 

Der Haussperling (Passer domesticus)

 

-          Rolle: „Der Bröseldieb“

-          Kostüm: der robuste gesellige „Spatz“, kräftig schwarz gestreifter bräunlicher Mantel, die Weibchen sind eher unscheinbar in düsteren graubraun Tönen gehalten, die Männchen haben meist einen grauen Scheitel, graue Wangenfelder und eine schwarze Kehle mit schwarzem Latz

-          Lieblingssnack: kleine Sämereien wie Hirse, Hanf, geschälte Sonnenblumenkerne, Nussbruch

-          Natürliche Nahrung: Wildgräser- und Getreidesamen, Wildkräutersamen, Beeren und Früchte, Baumsamen, während der Jungenaufzucht Insekten

-          Greif mir unter die Flügel: reiches Insektenangebot, Wildkräuter und -gräser die aussamen dürfen

 

Der Feldsperling (Passer montanus)

 

-          Rolle: „Bröseldiebs Bruder vom Lande“

-          Kostüm: am ersten Blick ebenso wie der Haussperling schwarz gestreifter bräunlicher Mantel, am zweiten Blick deutlich unterscheidbar durch: schokoladenbraune Kopfplatte, weiße Wangen mit schwarzem Wangenfleck (gut zu merken mit: hat sich bei der Feldarbeit ein bisschen schmutzig gemacht) und weißes, fast durchgehendes Halsband

-          Lieblingssnack: kleine Sämereien wie Hirse, Hanf, geschälte Sonnenblumenkerne, Nussbruch

-          Natürliche Nahrung: Wildgräser-, Wildkräuter- und Getreidesamen, Beeren und Früchte, Baumsamen, während der Jungenaufzucht Insekten

-          Greif mir unter die Flügel: reiches Insektenangebot, Wildkräuter und -gräser die aussamen dürfen, alte Bäume, vielfältige heimische Hecken

 

Das Rotkehlchen (Erithacus rubecula)

 

-          Rolle: „Däumelinchen in braun-orange“

-          Kostüm: klein, rund, niedlich, brauner Mantel und eindeutig: rostrote Kehle, meist bis auf Gesicht und Brust ausgedehnt

-          Lieblingssnack: Weichfutter wie Haferflocken, Fettfuttermischungen, Rosinen, Insektenfutter, auch gehackte Nüsse

-          Natürliche Nahrung: zur Brutzeit fast ausschließlich Insekten und andere Kleintiere, die vor allem am Boden gesucht werden, ab dem Sommer auch Beeren und Früchte wie Paffenkapperl („Brot des Rotkehlchens“), Holunder, Schneeball

-          Greif mir unter die Flügel: insektenreicher Naturgarten, Beerensträucher, Falllaub unter Büschen liegen lassen, Komposthaufen teilweise schneefrei halten, Halbhöhlennistkästen

 

Die Amsel (Turdus merula)

 

-          Rolle: „Captain Blackbeard-ähhh.. bird“

-          Kostüm: Männchen immer im kleinen Schwarzen, Farbakzent: gelber Schnabel und gelber Lidring (sozusagen der Eyeliner, nur eben in Gelb), Weibchen dunkelbraun mit etwas hellerer Kehle und diffuser Brustfleckung; kein Schwarmvogel (meistens solo am Boden unterwegs)

-          Lieblingssnack: Beeren, Früchte (auch getrocknet), bröseliges Fettfutter wie fettgetränkte Haferflocken, Insektenfutter

-          Natürliche Nahrung: ganzjährig Würmer, Schnecken und Insekten(larven) die vor allem am Boden gesucht werden, im Winterhalbjahr auch Früchte und Beeren (z.B. Efeu ist sehr beliebt)

-          Greif mir unter die Flügel: Beeren tragende heimische Gehölze, insektenreicher strukturvielfältiger Naturgarten, Fallobst, Komposthaufen

 

Der Buchfink (Fringilla coelebs)

 

-          Rolle: „Die Baumfreunde“

-          Kostüm: Größe etwa wie Haussperling, leicht zu erkennen an zwei breiten weißen Flügelbinden, breiten weißen Schwanzseiten, Männchen zudem Wangenseiten und Brust rostrot mit blaugrauem Scheitel und Nacken, Weibchen oberseits grünlich braungrau, graubeige Unterseite, weiße Flügelbinden schmaler; Motto: „Wo ein Baum, da ein Buchfink“

-          Lieblingssnack: große und kleine Samen, gehackte Nüsse, Getreide, Haferflocken

-          Natürliche Nahrung: im Frühling und Sommer vor allem Insekten und Spinnen (für die Jungenaufzucht sind Blattläuse wichtig), im Winterhalbjahr Samen von Gräsern, Kräutern und Bäumen, auch gerne Knospen, Blüten und Beeren; Futtersuche vorwiegend am Boden

-          Greif mir unter die Flügel: hohe Bäume als Brutplatz, gutes Insektenangebot zur Brutzeit, Wildkräuter, Gräser und Beerensträucher

Der Grünfink (Chloris chloris)

 

-          Rolle: „Der kleine, grüne Finkenkönig“

-          Kostüm: kräftiger Körper, Kopf und Schnabel (blassrosa bis elfenbeinfarben), Männchen mit viel leuchtendem Gelb im Außenbereich der Handschwingen und den seitlichen Schwanzfedern, gelbgrüner Bauch und moosgrüner Rücken, das Weibchen ist gedämpfter in den Farben, wirkt meist nur grün überhaucht, weniger gelbe Elemente

-          Lieblingssnack: verschiedene Samen, gerne Sonnenblumenkerne, gehackte Nüsse

-          Natürliche Nahrung: vor allem pflanzliche Kost – Wildkräutersamen, auch für die Jungenaufzucht zarte unreife Samen von z.B. Löwenzahn, Vogelmiere, Wegerich sowie Knospen, kaum Insekten

-          Greif mir unter die Flügel: Naturgarten mit Vielfalt an Wildkräutern, Samenstände wichtige Nahrung im Winter

Der Kleiber (Sitta europaea)

 

-          Rolle: „Der elegante Kletterkünstler“ (Kleiber können kopfunter abwärts klettern)

-          Kostüm: typische Silhouette – halslos mit großem Kopf und langem, spitzem Schnabel, Oberseite einheitlich graublau, Brust und Bauch rost-beige, breiter schwarzer Augenstreif, unterhalb davon weiße Wangenseiten

-          Lieblingssnack: Nüsse, große Samen, festes Fettfutter wie z.B. Meisenknödel und Fettblöcke, Insektenfutter

-          Natürliche Nahrung: Insekten und andere Kleintiere, die geschickt aus Rindenritzen geholt werden, zur Brutzeit Raupen und Spinnentiere wichtig, gerne auch verschiedene Baumsamen (z.B. Eiche, Hain- und Rotbuche, Ahorn, Esche)

-          Greif mir unter die Flügel: Naturgarten mit alten Laubbäumen und gutem Samenangebot, Insektenreichtum, Nistkästen

 

Der Stieglitz (Carduelis carduelis)

 

-          Rolle: „Die Clowntruppe“

-          Kostüm: unverkennbar rotes Gesicht, schwarz-weißer Kopf mit klaren Linien, schwarze Flügel mit breitem gelbem Band, der Bereich zwischen dem Ende des Rückens und Schwanz (wird Bürzel genannt) ist weiß, Schwanz schwarz mit weißen Flecken

-          Lieblingssnack: kleine Sämereien, (geschälte) Sonnenblumenkerne, gehackte Nüsse

-          Natürliche Nahrung: liebt Samen von Disteln („Distelfink“), Wildkräuter- und Baumsamen, Jungen werden mit unreifen Wildkräutersamen (z.B. Löwenzahn) und kleinen Insekten wie Blattläusen gefüttert

-          Greif mir unter die Flügel: große Laubbäume, Vielfalt an Wildkräutern und -stauden die auch über den Winter stehen bleiben

 

Der Grünspecht (Picus viridis)

 

-          Rolle: „Der leuchtend grüne Solist“

-          Kostüm: im Flugbild ausgeprägter wellenförmiger Flug, gelbgrüne Oberseite mit gelbem Bürzel (schon was gelernt beim Stieglitz?), aus der Nähe roter Scheitel bei beiden Geschlechtern mit schwarzer Maske um das weiße Auge zu erkennen. Aufgepasst: kann mit seinem kleineren, seltenen Zwillingsbruder, dem Grauspecht verwechselt werden (mehr einheitlich wirkendes graues Kopfmuster, weniger Schwarz rund um das bernsteinfarbene Auge, Männchen kleinerer roter Stirnfleckt, Weibchen ohne rote Färbung am grauen Kopf, Oberseite moosgrün ohne Gelbton)

-          Lieblingssnack: Nüsse, fettreiche Samen, festes Fettfutter, Insektenfutter

-          Natürliche Nahrung: hauptsächlich Ameisen, daneben verschieden andere Insektenarten, auch gerne Früchte, Beeren und Nüsse

-          Greif mir unter die Flügel: große, alte Bäume, gerne auf naturnahen Wiesenflächen unter Obstbäumen unterwegs

 

Die Schwanzmeise (Aegithalos caudatus)

 

-          Rolle: „Die putzigen Federbällchen“

-          Kostüm: sehr klein, rund und niedlich mit langen schwarzen Schwanzfedern mit weißer Kante, am weißen Kopf befindet sich ein schwarzer Scheitelstreif (wie eine riesige Augenbraue) – die nordische Form hat ein gänzlich weißes Köpfchen, die schwarzen Augen sehen aus wie Pfefferkörner, Flanken und Bauch hell rötlich-braun, manchmal fast rosa, klettert akrobatisch oft unterseitig an dünnen Zweigen

-          Lieblingssnack: Fettfutter wie Meisenknödel, Fettblöcke, kleine Nussstückchen, Insektenfutter, nimmt auch gerne Fett das in rissige Baumrinde gestrichen wird

-          Natürliche Nahrung: fast ausschließlich kleine Insekten und Spinnen, selten pflanzliche Nahrung wie Algen, Flechten, Beeren oder Baumsaft

-          Greif mir unter die Flügel: strukturreicher Naturgarten mit vielen heimischen Hecken, alte Bäume, reiches Insektenangebot

 

Der Zaunkönig (Troglodytes troglodytes)

 

-          Rolle: „Der stimmgewaltige Winzling“

-          Kostüm: wirklich winzig, mit kurzem Stummelschwanz, der meist steil nach oben gerichtet ist, Oberseite rötlich-braun, Unterseite hellbraun bis bräunlich weiß, Bauch, Schwanz und Flügel mit feiner verwaschener schwarzer Querbänderung, schwacher hellbräunlicher Überaugenstreif, Schnabel recht lang und spitz

-          Lieblingssnack: bröseliges Fettfutter wie fettgetränkte Haferflocken, Insektenfutter, auch zerkleinerte getrocknete Beeren

-          Natürliche Nahrung: vor allem Insekten, Spinnen und andere bodenlebende Kleintiere, im Winter ausnahmsweise auch kleine Samen

-          Greif mir unter die Flügel: struktur- und insektenreicher Naturgarten, hält sich auch gerne am Wasser auf, Reisig-, Laub- und Komposthaufen die auch überwinternde Insekten als Nahrungsquelle beherbergen

 

Das Wintergoldhähnchen (Regulus regulus)

 

-          Rolle: „Die Akrobatik Flummis“

-          Kostüm: es geht noch etwas winziger als Zaunköniggröße – das Wintergoldhähnchen ist der kleinste Vogel Europas (sie wiegen nur circa 5 Gramm!), Oberseite olivgrün, Unterseite schmutzig weiß, gelber schwarz begrenzter Scheitelstreif (bei Aufregung wie ein kleiner Irokese aufgestellt), die großen schwarzen, von hellen Feder umrahmten Knopfaugen am verhältnismäßig großen Kopf verleihen diesem Vogerl einen sehr niedlichen Gesichtsausdruck. Hat im Gegensatz zum Sommergoldhähnchen keinen Überaugenstreif

-          Lieblingssnack: Insektenfutter und bröseliges Fettfutter

-          Natürliche Nahrung: turnt emsig gerne mit dem Bauch nach oben an dünnen Zweigen auf der Suche nach kleinen Insekten und Spinnentieren

-          Greif mir unter die Flügel: struktur- und insektenreicher Naturgarten

 

 

Special Tipp zum Abschluss - Vogelgezwitscher anhören: das ist Balsam für die Seele an allzu tristen Wintertagen. Wenn man die Augen schließt, fühlt es sich schon fast ein bisschen nach Frühling an.

 

 

Ich wünsch euch viel Freude bei der Beobachtung, Bestimmung und Zählung unserer Gartenvögel und bei der entspannenden Zwitscher-Wellness – probiert es einfach aus, es lohnt sich!

Infos zu den Vogelarten aus

-          Buch „Der Kosmos Vogelführer“, Autoren: Lars Svensson, Killian Mullarney, Dan Zetterström, Kosmos Verlag

-          Broschüre „Gefiederte Gäste am Futterhaus“ von BirdLife Österreich bestellbar unter Birdlife

 

 

 

Vielen Dank für die tollen Bilder an: Susann Mielke Pixabay, Susanna Weber, Thomas Wilken Pixabay, Gerhard G. Pixabay, bert bielefeld Pixabay, Dominic Wunderlich Pixabay, David Reed Pixabay, Sabine Löwer Pixabay, Susanne Jutzeler, suju-foto Pixabay, artsehn Pixabay, hrw1973 Pixabay, Franz Peischl Pixabay, Nutze die Bilder respektvoll! Use my pictures respectfully! Pixabay, Oldiefan Pixabay, JacekBen Pixabay, 995645 Pixabay, grégory Delaunay Pixabay, Susann Mielke Pixabay, valpictures44 Pixabay, TheOtherKev Pixabay, Monikas_Wunderwelt Pixabay, DerWeg Pixabay, TheOtherKev Pixabay, Erik Karits Pixabay, Evgeni Tcherkasski Pixabay

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