Tu es

DIY Biodünger

Nur das Beste für deinen Garten!

 

Gerade jetzt, nach der langen Winterruhe, wenn der Frühling an unsere Tür klopft, alles wieder anfängt zu blühen und zu gedeihen, haben unsere Gartenpflanzen ein hohes Verlangen nach Nährstoffen. Idealerweise helfen wir unseren kleinen Lieblingen dann mit Düngemitteln auf die Sprünge. Wir zeigen dir, wie du einen Biodünger ganz einfach selber herstellst. Alles was du dazu brauchst hast du entweder zuhause oder es wächst in der Natur.

 

Pflanzenjauche

 

Pflanzenjauche lässt sich ganz einfach aus Brennnesseln, Löwenzahn oder Kamille herstellen. Ganz einfach ein großes Gefäß mit den frisch-gepflückten Pflanzen füllen und mit Wasser aufgießen. Idealerweise nimmt man dafür Regen- oder abgestandenes Wasser. Wichtig: Das Gefäß nicht bis zum Rand anfüllen. Anschließend in die Sonne stellen und täglich umrühren. Nach etwa zwei bis drei Wochen ist die Jauche dunkel und klar (und riecht leider auch komisch). Jetzt ist sie fertig und bereit zum Düngen. Hierfür die Jauche im Verhältnis 1:10 mit Wasser verdünnen und über die Wurzeln der Pflanzen gießen. Noch ein kleiner Tipp: Aufgrund des strengen Geruchs bewahrt ihr die Jauche am besten weit weg von euren Fenstern auf, so dass er nicht nach drinnen dringt.

Kaffeesatz & schwarzer Tee

 

Hervorragende Nachrichten für alle Kaffee-Süchtigen: Kaffeekonsum hat jetzt eindeutig etwas Positives. Kaffeesatz ist reich an Kalium, Phosphor sowie Stick- und Mineralstoffen und eignet sich hervorragend als Dünger. Am besten gräbt man ihn einfach feucht in die obere Erdschicht ein. Und: Vor allem Pflanzen, die saure Böden bevorzugen, werden es lieben. Dazu zählen beispielsweise Rosen, Hortensien und Orchideen.

Aber auch die Teetrinker können sich freuen, denn schwarzer Tee hat ähnlich erfreuliche Inhaltsstoffe. Einfach eure gebrauchten Teebeutel ins Gießwasser geben und ein wenig einwirken lassen.

Bananenschalen

 

Die perfekte Ergänzung zu Kaffeesatz und schwarzem Tee: Bananenschalen. Sie enthalten Nährstoffe, wie Phosphat, Kalium und Magnesium. Die Schale in kleine Stück schneiden und zusammen mit Kaffeesatz oder losem Tee direkt in die Erde eingraben – fertig!

Eierschalen

 

Für ein gesundes Wachstum benötigen Pflanzen unter anderem auch Kalk. Regen- oder auch Leitungswasser sind leider oft nicht kalkhaltig genug. Hier können Eierschalen Abhilfe schaffen. Sie enthalten von Natur aus viel Kalk und helfen, saure Böden wieder zu neutralisieren. Kalk lockert aber auch den Erdboden und schafft somit optimale Bedingungen für die Nährstoffaufnahme. Einfach zerkleinerte Eierschalen ins Gießwasser geben, einwirken lassen und – ganz wichtig - Pflanzen an den Wurzeln gießen!

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